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Waschen und Trocknen

Waschen und Trocknen

A. Auch niedrige Temperaturen erzielen die erwünschte Wirkung

"Volle Maschine, möglichst wenig Wasser und geringe Temperatur" - so lautet das Motto, das sich jeder Energiesparer beim Wäsche waschen zu Herzen nehmen sollte. Die Folge dieser Maxime ist keineswegs Wäsche mit Grauschleier: Waschmaschinen und Waschmittel sind mittlerweile so ausgereift, dass niedrige Temperaturen in der Regel ausreichen, um die Wäsche in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Nur Säuglings- und Krankenwäsche sollte man noch kochen, für alle anderen Textilien reichen geringere Temperaturen; die schonen die Umwelt und das Portemonnaie. Ein Vorwaschgang ist nur bei besonders stark verschmutzter Wäsche notwendig.

B. Auf Anleitungen achten


Dennoch sollte man nicht an der falschen Ecke sparen: Wäsche, die man z. B. trotz entsprechender Herstellerangaben nicht bei erhöhtem Wasserstand wäscht, muss anschließend umso sorgfältiger gebügelt werden - unter entsprechendem Energieeinsatz. Und manch "gutes Stück" bekommt man auch gar nicht mehr glatt oder in Form. Deshalb: Immer auch die Betriebsanleitung für Ihre Waschmaschine sorgfältig beachten!

C. Waschmittel richtig dosieren

Unabhängig von der Temperatur ist jedoch auch der richtige Einsatz des Waschmittels für die Reinheit sowie Umweltbilanz entscheidend. Technische Lösungen wie beispielsweise Direkt-Einspülsysteme ermöglichen heute einen wesentlich reduzierteren Einsatz von Waschmitteln. Bessere Waschergebnisse bei niedriger Dosierung erzielt auch die getrennte Zugabe aller Waschmittelkomponenten in spezielle Einspülkammern: So werden Basiswaschmittel, Enthärtungs- sowie Bleichmittel nach dem Baukastensystem zeitversetzt in den Waschprozess eingeführt.

D. Maschine voll auslasten

"?-Spartasten" oder auch "Energiesparprogramme für Kochwäsche" reduzieren den Wasser-, Waschmittel- und Energieverbrauch. Besser jedoch ist in jedem Fall die volle Auslastung der Maschine. Die überlieferte Hausfrauenregel "Bei einer halb gefüllten Trommel wird die Wäsche besonders sauber" erweist sich als richtiger Energiefresser: Ein halb gefülltes Gerät verbraucht nicht etwa die Hälfte an Energie, sondern immer noch zwei Drittel! Dies gilt im übrigen auch für Wäschetrockner.

E. Beim Kauf hilft das Energieetikett

Ein überlegter Neukauf lohnt sich - weil diese Geräte eine Lebensdauer von in der Regel mehr als zehn Jahren aufweisen - aufgrund der günstigen Energie- und Umweltbilanz sowohl für die Umwelt als auch für den eigenen Geldbeutel. Besonders sparsame Modelle brauchen mittlerweile pro 60 Grad-Waschgang weniger als eine Kilowattstunde Strom und rund 50 Liter Wasser. Trotzdem sind immer noch Neugeräte auf dem Markt, die bis zu drei Kilowattstunden und über 100 Liter Wasser pro Waschgang benötigen. Ein Blick auf das EU-weit vorgeschriebene Energieetikett gibt Auskunft über die Leistungsdaten der einzelnen Geräte. Neben dem spezifischen Energieverbrauch kann sich der Kunde auch ein Bild über die Wasch- und Schleuderleistung sowie den Wasserverbrauch machen. A steht dabei für niedrigen Verbrauch, G entlarvt den Energiefresser.

F. Geringster Verbrauch beim Ablufttrockner

Für den Wäschetrockner gelten in punkto Energiesparen dieselben Regeln wie fürs Waschen: Nur volle Ladungen laufen lassen und beim Kauf die auf dem Energieetikett angegebenen Verbrauchswerte vergleichen. Gewinner in der Energiebilanz sind so genannte Ablufttrockner, die niedrigere Verbrauchswerte haben als Kondensationsgeräte.

G. Durch richtige Bedienung sparen

Auch mit der Bedienung der Geräte lässt sich Energie sparen: So verkürzt sich die Trockendauer, wenn die Trommel mit ähnlichen Kleidungsstücken in punkto Material, Größe und Dicke gefüllt ist. Ebenso wirkt sich das regelmäßige Reinigen des Luftfilters positiv auf die Leistung des Gerätes aus. Und ganz wichtig: Nach Gebrauch stets vollkommen ausschalten, da viele Geräte nach Programmablauf immer noch Strom verbrauchen.

H. Wäschetrockner - ja oder nein?

Generell sollte der Kauf eines Wäschetrockners gut überlegt sein. Denn: Im Vergleich mit anderen Haushaltsgeräten ist er besonders energieintensiv. Die sparsamste und gleichzeitig schonendste Art ist immer noch das Trocknen an der frischen Luft oder im Keller.

Checkliste für energiesparendes Wäschewaschen -Die wichtigsten Tipps im Überblick

  • Beim Kauf Verbrauchswerte der Geräte für Strom und Wasser vergleichen: Das Energieetikett, das seit dem 1.1.1998 alle ausgestellten Geräte aufweisen müssen, gibt Auskunft über Energieverbrauch, Wasch- und Schleuderwirkung sowie Füllmenge und Wasserverbrauch;
  • Gerät mit möglichst hoher Schleuderdrehzahl - mindestens 1.000 Umdrehungen pro Minute - auswählen;
  • Fassungsvermögen der Trommel beim Waschen und Trocknen möglichst immer voll ausnutzen;
  • Vorwaschgang nur bei stark verschmutzter Wäsche wählen;
  • mit möglichst niedriger Temperatur waschen;
  • wenn möglich, Wäsche auf der Wäscheleine trocken;
  • nur gut geschleuderte Wäsche maschinell trocknen;
  • den Luftfilter nach jedem Trocknen reinigen;
  • den Trocknungsgrad so niedrig wie möglich wählen.

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